Heizwassererwärmung
DK-Kälteanlagen empfiehlt die Abwärme der Kälteanlage vorrangig zur Deckung des Warmwasserbedarfs zu nutzen. Dafür gibt es einen einfachen Grund:
Der Bedarf an Warmwasser ist während des Jahres weitestgehend konstant. Zum Beispiel kann in allen Betrieben der Lebensmittelverarbeitung und des Lebensmittelhandels das Warmwasser für Reinigungszwecke verwendet werden. Geheizt wird dahingegen nur im Winter.
Aber bei einer größeren Leistung der Kälteanlage und bei keinem Bedarf an größeren Mengen warmen Trinkwassers lässt sich die Abwärmeenergie für Heizungszwecke gut nutzen. Gerade in Supermärkten werden DK-Produkte zum Heizen eingesetzt.
Der Grund dafür ist logisch: Die Kälteanlage in Supermärkten verursacht den größten Energieverbrauch und die Energiereduzierung in Supermärkten gewinnt immer mehr an Bedeutung. Demzufolge ist hier die optimale Nutzung des Energiesparpotentials besonders sinnvoll und wird von den Supermarktbetreibern immer mehr gewünscht.
Hierzu bedarf es aber einer genauen Betrachtung nicht nur der Kälteanlagen, sondern auch der Heizsysteme unter Einbeziehung der installierten Wärme durch Beleuchtung, Backöfen usw..
Des Weiteren ist bei der Wärmerückgewinnung für Heizzwecke eine gleichbleibend hohe Kondensationstemperatur erforderlich. Damit entsteht automatisch die Frage, ob es – bedingt durch die niedrigen Außentemperaturen während der Heizperiode – nicht wirtschaftlich sinnvoller ist, die Kälteanlagen mit einer niedrigen Kondensationstemperatur zu fahren.
Sicherlich läuft eine Kälteanlage mit einem tc von +25°C mit wesentlich mehr Leistung als mit einem tc von +40°C. Aber mit tc +25°C kann die Qc nicht mehr für Heizzwecke genutzt werden. In einem DK-Sonderdruck ist dieses Thema anhand genauer Messungen in einem Supermarkt beschrieben worden, welcher sich hier herunterladen lässt. Diese Messungen zeigen, dass trotz der großen Preisdifferenz zwischen 1 kWh elektrischer Energie und 1 kWh Heizenergie die Nutzung der Kondensationswärme von Kälteanlagen für Heizzwecke sinnvoll ist.
Für DK als Hersteller doppelwandiger Wärmetauscher ist die Produktion von einwandigen Wärmetauschern natürlich auch möglich. Diese werden als interne Wärmetauscher (Einbau im Behälter) sowie auch als externe Wärmetauscher (mit Pumpe direkt am Speicher angebaut oder auf der Kälteanlage montiert) angeboten.
Die Behälter für die Heizwassererwärmung sind innen roh und für max. 2,5 bar Betriebsdruck bei max. +95°C Betriebstemperatur ausgelegt. DK bietet für den Heizwasserbereich die gleichen Behältergrößen an wie für die Trinkwassererwärmung. Auch die Vermessungen der Details sind gleich.






