Umgang mit Kalk
Von den Endkunden wird zumeist die höchstmögliche Wassertemperatur gewünscht, denn je höher die Wassertemperatur, desto besser die Fettlöslichkeit und somit auch das Reinigungsergebnis. Dabei ist aber grundsätzlich zu bedenken, dass durch hohe Wassertemperaturen eine höhere Verkalkungsgefahr besteht.
Neben der Wassertemperatur ist die Beschaffenheit des Wassers ein wichtiger Faktor bei der Kalkausscheidung in Wärmetauschern. Je höher der Karbonathärtegehalt des Wassers – gemessen in dH – desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Wärmetauscherverkalkung.
Ein dritter Faktor ist die Oberflächentemperatur des Wärmetauschers. Bei den doppelwandigen Wärmetauschern der DK-Wärmerückgewinnung ist durch deren doppelten Wärmeübergang mit geringerer Oberflächentemperatur gegenüber einwandigen Wärmetauschern zu rechnen, was sich positiv auf die Verkalkung auswirkt. Dieser vermeintliche Nachteil aus thermotechnischer Sicht wird jedoch bei der Leistungsberechnung durch die Anpassung der Oberfläche kompensiert.
Um der Verkalkungsgefahr entgegen zu wirken, empfehlen wir:
Umschaltung des Kältemittelkreislaufs
Umschaltung des Kältemittelkreislaufes direkt auf den luftgekühlten Kondensator, wenn der Behälter ganz aufgeheizt ist.
Zentrale Wasseraufbereitung
Bei sehr hohem Kalkgehalt des Wassers kann, wie auch für andere Verbraucher, eine zentrale Wasseraufbereitung sinnvoll sein.
Crystallizer-Wasserwandler
Mit der Installation eines Crystallizers (magnetischer Wasserwandler) wird eine Molekülveränderung im Wasser vorgenommen. Das verhindert Verkalkung ohne chemische Behandlung des Wassers und unter Beibehaltung der Mineralzusammensetzung.
CRYSTALLIZER-Wasserwandler 4 655,00Typ 2000 (für Typ17/28/47) gegen Kalkprobleme im Wärmetauscher bestehend aus: Schaltgerät in wasserdichtem Gehäuse für Wandmontage mit Leuchtdioden:
Ein/Störung/Betrieb einschließlich 10 mtr. KabelH 0 5 V K 1,5 qmm zum bauseitigen Erstellen von 36 Windungen um das Wasserrohr.
Nur für Zirkulationsbetrieb zwischen Wärmetauscher und Behälter.
Mit Spülanschlüssen / Externer Wärmetauscher
Alle externen Wärmetauscher der DK-Wärmerückgewinnung sind an beiden Seiten – neben dem Wasseranschluss –mit „Spülanschlüssen“ ausgerüstet. Hierüber kann – ohne Ausbau des Wärmetauschers – der Wärmetauscher in regelmäßigen Intervallen gespült werden.
Die Spülung muss aber vorgenommen werden, bevor der Wärmetauscher vollständig verkalkt ist. Denn wenn kein Durchgang mehr vorhanden ist, ist auch keine Spülung mehr möglich.
Mit Spülanschlüssen / Interner Wärmetauscher
Über den Seitenflansch im Behälter bei der DK-Wärmerückgewinnung mit internen Wärmetauschern können auch diese Wärmetauscher gespült werden. Eine Spülpumpe wird von DK auf Wunsch zur Verfügung gestellt. Dabei werden nur die Transportkosten und das Reinigungsmaterial in Rechnung gestellt. Eine genaue Beschreibung des Spülvorganges ist in der Montage- und Bedienungsanleitung – Wärmerückgewinnung– auf den Seiten 18/19 unter Punkt 9/Wartung beschrieben.









