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Anwendungsbeispiele

Typische Einsatzgebiete für den DK-Kaltwasserbereiter

  • Klimaanlagen mit Temperatur +12/+6°C
  • allgemeine Prozesskühlanlagen +8/+4°C oder +15/+10°C
  • Spargelkühlung +6/+1°C
  • indirekte Kühlung mit Glykol-Systemen, z.B. -8/-4°C
  • Tiefkühlanlagen -21/-26°C
  • Sonderlagen z. B. Ölkühlung -50°C

Indirekte Kühlung mit Glykol-System z.B. -8/-4°C

Bei der Schinkenreifung wird heute schon häufig die indirekte Kühlung eingesetzt. Für die Schinkenreifung ist ein festgelegter Wechsel zwischen warm und kalt erforderlich. In nur einem Wärmeübertragungssystem wird mit Warm- oder Kaltsole gearbeitet. Konsequenz: Hier ist eine ideale Kombination auch für die DK-Wärmerückgewinnung gegeben, denn wenn einige Reifezellen mit Kaltsole beschickt werden, können andere Reifezellen mit der Warmsole, aufgeheizt durch die DK-Wärmerückgewinnung, beschickt werden. Für die Catering-Gesellschaft auf einem Flughafen in Dubai wurden 2006 die größten indirekten Kühlanlagen montiert, die je von DK gefertigt wurden, so zum Beispiel eine Anlage mit einer Kälteleistung von 1.200 kW, -8/-4°C für die Normalkühlung mit 4 Verdampfern in einem 12.000 l Behälter. Auch die Tiefkühlanlagen werden hier mit Kaltsole betrieben (Qo ca. 250kW, -32/-28°C) betrieben.

Bei großen verzweigten Kältesystemen bietet der DK-Kaltwasserbereiter den Vorteil, dass die Kälteverteilung mit einem Hydrauliksystem vorgenommen werden kann.

Nachfolgende Bilder zeigen verschiedene Produktionsschritte dieser Anlagen, die im November 2005 verschifft worden sind.

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Vergleichbare Systeme mit Leistungen von deutlich über 1000 kW arbeiten schon seit Jahren für Catering-Gesellschaften auf anderen Flughäfen und in einer Produktion der Süßwarenindustrie in Zürich.

Bäckerei / Kaltwasser für die Teigherstellung

Einen sehr guten Namen hat sich der DK-Kaltwasserbereiter auch im Bäckereihandwerk und in der Backwarenindustrie gemacht. Hier werden emaillierte Behälter, dampfdicht isoliert bis 950 l Inhalt mit doppelwandigen Verdampfern eingesetzt.

Insbesondere bei der Teigherstellung mit heute üblichen Schnellknetern erwärmt sich der Teig sehr schnell und es tritt ein Gärprozess ein, der zu diesem Zeitpunkt unerwünscht ist. Dieses ist besonders im Sommer bei warmen Mehlsilos der Fall. Aus diesem Grund werden sogenannte Teigkühlanlagen mit Wassertemperaturen von +2°C eingesetzt. Da dieses Wasser direkt in den Teig, also das Lebensmittel gelangt, ist die Doppelwandigkeit des Verdampfers ein großes Sicherheitsplus und ein gutes Verkaufsargument. Im Laufe der Jahre hat sich bei DK eine Anlagenpalette herauskristallisiert, die von 100 bis 1.000 l Kaltwasser pro Stunde liefert – mit Abkühlungen von +18 auf +2°C.

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